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handpelzi_661   So geht es Ihnen

 

 

Endspurt - Wahrscheinlich können Sie es kaum noch erwarten, Ihr Baby endlich zu sehen und in den Armen zu halten. Sie sehnen sich wohlmöglich dem Ende der Schwangerschaft entgegen; nicht zuletzt, weil die letzten Wochen vor der Geburt Ihres Babys nochmal richtig anstrengend werden können.

 

Körperliche Veränderungen

Ihr Bauch hat nun einen beträchtlichen Umfang und behindert Sie bei vielen alltäglichen Dingen; sei es das Binden der Schuhbänder oder das morgendliche Aufstehen aus dem Bett. Bei vielen Frauen ist der Nabel gegen Ende der Schwangerschaft vollständig verstrichen oder stülpt sich sogar nach außen. Vom Schambein bis unter den Rippenbogen wird ein bräunlicher Streifen sichtbar, die Linea fusca (Körpermittellinie). Sie ist - ebenso wie die Dunkelfärbung der Brustwarzen - eine verstärkte Hautpigmentierung und wird durch den hohen Hormonspiegel während der Schwangerschaft sichtbar. Diese Pigmentierung kann auch im Gesicht auftreten, sie ist auch als Schwangerschaftsmaske bekannt. Besonders über den Wangenknochen, an der Stirn und am Kinn können gelblich, braune Verfärbungen sichtbar werden. Sie verblassen nach der Geburt wieder. Der Bauch und Ihre Brüste legen nochmal deutlich an Gewicht und Umfang zu. Vielleicht tritt etwas gelblich, glasige Flüssigkeit aus Ihren Brustwarzen. Das ist die Vormilch. Etwa um die 36. SSW bemerken die meisten Frauen ein starkes Ziehen in der Leistengegend, im Kreuzbein- oder im Muttermundbereich, welche dem Menstruationsschmerz ähneln. Das wird als Senkwehen bezeichnet. Sie dienen der Geburtsvorbereitung, kräftigen die Gebärmuttermuskulatur und helfen, das Baby in die richtige Geburtsposition nach unten zu befördern.

 

Körperliche Beschwerden

Die meisten Frauen klagen über Schlafstörungen, verursacht durch ständiges Wasserlassen, heftige Kindsbewegungen, unbequeme Lage durch die Größe und das Gewicht des Bauches oder durch innere Unruhe wegen der bevorstehenden Geburt.

Wegen der sich immer mehr ausdehnenden Gebährmutter werden andere Organe beiseite und das Zwerchfell nach oben gedrückt. Dadurch kann es zu Sodbrennen kommen. Um dieses lästige Unbehagen zu lindern, essen Sie kleine Portionen. Es hat sich auch bewährt, Mandel zu essen (so lange kauen, bis sich ein Brei im Mund bildet, dann hinunterschlucken) oder Milch schluckweise zu trinken. Verzichten Sie auf Fettes und stark Gewürztes. Legen Sie Ihren Kopf zum Schlafen etwas höher.

Die wachsende Gebärmutter nimmt zunehmend mehr Raum ein und verdrängt die übrichen Bauchorgane. Das kann zu Kurzatmigkeit führen.

Etwa 6 kg Gebärmuttergewicht drücken gegen Ende der Schwangerschaft in Rückenlage auf die hintere Hohlvene. Dadurch kann es zu einem Blutstau und somit zu einer Unterversorgung des Herzens mit Blut kommen. Die Folge: Schwindelgefühl, Übelkeit, Ohrensausen und starkes Herzklopfen. Die Herztöne Ihres Baby sind kurzzeitig verlangsamt. Am besten legen Sie sich im letzten Drittel der Schwangerschaft so wenig wie möglich auf den Rücken.

 

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